Going.Going.GoneGone.

Gedankenverloren streicheln die Finger über Bücher und Bilder. Betrachten die Augen alles Gesammelte in den Regalen, auf dem Boden, unter den Schränken – mit einem Blick erfassen sie das ganze Elend, dass dem Glück einst so nah war. Glück, seufzen die Lippen leise. Mit der Zunge wird ihre trockene Oberfläche benetzt. Und wieder: Glück.

Wie kann ein Wort mit fünf Buchstaben das Vergänglichste aller Gefühle beschreiben? Wem fiel diese Untertreibung ein? Fünf.

Die Nase nimmt den modrigen, vertrauten und lieb-gewonnenen Geruch der Welt auf. Atmet tief, gibt die Luft wieder frei – so bleibt zumindest ein Hauch meines Selbst zurück in dieser Vergänglichkeit.

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